weiterlesen: „Ich wurde in Ketten geboren. Es war windig und trockenes Laub schlug gegen die Krankenhauswände. Ich war am Leben.“ Zum 75. Geburtstag von Leonard Cohen.

Leonard Cohen

Essay

Autor:
Julietta Fix

 

„Ich wurde in Ketten geboren. Es war windig und trockenes Laub schlug gegen die Krankenhauswände. Ich war am Leben.“ Zum 75. Geburtstag von Leonard Cohen.

Deutschland-Radio Kultur stellte letzte Woche die Frage, ob Leonard Cohen, wäre er dem Schreiben treu geblieben, ein großer Schriftsteller geworden wäre. Meine Antwort ist: ganz bestimmt wäre er das.
Ich hörte Leonard Cohen das erste Mal im Alter von ungefähr vierzehn Jahren. Es war die Zeit, in der ich Lieder, die mir gefielen, hunderte Mal hintereinander abspielte, um sie dann für Jahrzehnte nicht mehr zu beachten

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weiterlesen: Traumsequenz

Traumsequenz

Prosa

Autor:
Monika Carbe

 

Traumsequenz

Was ist Sprache für einen Dichter, für einen türkischen Dichter – einen Dichter der Welt? Was ist Sprache für jemanden, der sein Leben lang in seinem Land bleibt? – Heimat. Die deutsche Sprache war für unglaublich viele Dichter, Denker, Musiker, Künstler, Filmemacher, Schauspieler – und ihre Familien Fluchtpunkt, Nische und Asyl. Nicht nur 1933 bis 1945, sondern seit Jahrhunderten. Seit Martin Luther, in Eisenach in einer Kammer der Wartburg versteckt, im Dezember 1521 begann, die ersten Texte...

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weiterlesen: Postmoderne in der türkischen Literatur - Kriterien für eine Annäherung an Ahmet Hamdi Tanpınars, Bilge Karasus und Orhan Pamuks Werke

Postmoderne in der türkischen Literatur

Essay

Autor:
Beatrix Caner

 

Postmoderne in der türkischen Literatur - Kriterien für eine Annäherung an Ahmet Hamdi Tanpınars, Bilge Karasus und Orhan Pamuks Werke

Die Diskussion Moderne-Postmoderne ist die Diskussion über eine Krise unserer Zivilisation. Diese Krise erscheint umso eklatanter, je direkter die zerstörerischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts als eine verhängnisvolle Kette von Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen, Kriegen und Massenverelendung ihre Wirkung ausüben können. Vorsichtige Zeitgenossen reden statt einer Krise – verharmlosend – von Orientierungslosigkeit, die sich allerdings weltweit ausbreitet. Die große Zahl der im 20. Jahrhundert aufgekeimten, gegensätzlichen Ideologien und „Ismen“ sind...

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weiterlesen: Die Entdeckung der Gegenwart im längsten Stück - John Cage in Halberstadt

Die Entdeckung der Gegenwart im längsten Stück

Aufsatz

Autor:
Susanne Stephan

 

Die Entdeckung der Gegenwart im längsten Stück - John Cage in Halberstadt

Die Kinder wollen nicht aussteigen, als wir endlich das Burchardi-Kloster nördlich der Innenstadt von Halberstadt gefunden haben und etwas entfernt einen Parkplatz. Sie haben genug von Besichtigungen – nach Dom, Domschatz und Gleim-Museum, wo sie sich zu zweit auf den nachgebauten Schreibtischstuhl von Johann Wilhelm Ludwig Gleim zwängten und sitzen blieben. Ein wahres Designermodell der Epoche, in dessen grün gepolsterten Lehnen kleine Schubladen versteckt sind und das sicher Eindruck gemacht hatte bei Gleims inständig hergebetenen Dichterkollegen Herder, Lessing, Klopstock...

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weiterlesen: Metaphysik in Anführungszeichen - im Gespräch mit Walter Helmut Fritz

Metaphysik in Anführungszeichen

Interview

Im Gespräch:
Walter Helmut Fritz und Matthias Kehle

 

Metaphysik in Anführungszeichen - im Gespräch mit Walter Helmut Fritz

"Ich habe das Glück gehabt,/ ein ereignisloses Leben zu führen" zitiert der Karlsruher Schriftsteller Walter Helmut Fritz den italienischen Maler Morandi in einem seiner Portraitgedichte. Fritz lebt zurückgezogen, fast öffentlichkeitsscheu; seine Gedichte und Prosatexte sind knapp, präzise, lakonisch und unauffällig - Eigenschaften, die Fritz zu einem der bedeutendsten deutschen Nachkriegs-Lyriker gemacht haben, und zwar abseits des lärmenden, ereignisreichen Literaturbetriebs...

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weiterlesen: Frauen in Marokko – Impressionen

Frauen in Marokko

Aufsatz

Autor:
Charlotte Ueckert

 

Frauen in Marokko – Impressionen

Ein junges Mädchen, das wir vor den Mauern des Agadir-Gartens in Marrakesch nach dem Weg fragten, sagte, wir müssten unverzüglich umkehren, es sei zu gefährlich hier. Ich musterte die herumlungernden Burschen, die im Schatten unter Palmen saßen und griff meine Handtasche fester, Aber sie meinte die Mittagsonne. Wir gingen mit ihr zurück, sie wollte uns zum Platz führen, wo wir ein Taxi nehmen konnten, um der Hitze zu entkommen. Sie sprach Englisch und schnell...

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weiterlesen: Danke, dass es Dich gibt, Herta Müller!

Danke, dass es Dich gibt, Herta Müller!

Essay

Autor:
Traian Pop Traian

 

Danke, dass es Dich gibt, Herta Müller!

Der Kurs, den ich besucht habe, ist vorbei. Der Dozent hätte sich die Mühe sparen können: Ich möchte in die Luft springen. Fliegen. Doch zunächst verlasse ich den Raum und gehe zur Toilette, um mein Gesicht zu waschen.
Vier Stunden später, auf der Autobahn. Es regnet nicht, aber ich sehe kaum etwas. Mein Blick verschwimmt. Ich weine. Es ist wahr! Ich rechnete schon lange damit, aber letztes Jahr hat Fortuna einem anderen gelacht … Gestern Abend, bei der Lesung mit Richard, Helmut, Horst und Johann, war noch alles offen. Möglich. Jetzt ist es aber sicher...

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weiterlesen: Olav H. Hauge - Europäischer Dichter aus Norwegen

Olav H. Hauge - Europäischer Dichter aus Norwegen

Essay

Autor:
Klaus Anders

 

Olav H. Hauge - Europäischer Dichter aus Norwegen

„Was für eine Freude! Endlich ein Dichter, ein wirklicher Dichter! Man traut seinen eigenen Augen kaum. Und wieder wird einem bewußt, wie künstlich all diese Unterschiede sind zwischen früher und heute, zwischen Traditionalismus und Modernismus, zwischen Reim und Nicht-Reim und so weiter. Die einzige wirkliche Unterscheidung ist die zwischen gut und schlecht, zwischen Talent und Nicht-Talent.“ So äußerte sich der Kritiker Odd Solumsmoen im Arbeiderbladet am 9. Dezember 1961 über Olav H. Hauges vierten Gedichtband...

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weiterlesen: Kurz nachgedacht: über Stolterfohts seltsame Parolen

Kurz nachgedacht: über Stolterfohts seltsame Parolen

Essay

Autor:
Frank Milautzcki

 

Kurz nachgedacht: über Stolterfohts seltsame Parolen

Gregor Dotzauer schlägt in einer Rezension zu der von Thomas Geiger herausgegebenen Anthologie „Laute Verse“ ob der Vielfalt der lyrischen Sprechweisen vor, sich auf einen Satz von Max Bense zu einigen, den Ulf Stolterfoht für „unangreifbar“ hält: „Literatur ist Sprache in einem unwahrscheinlichen Zustand.“ Das hört sich nach einer hochintelligenten, kaum zu überbietenden Feststellung an und ist, wenn man gründlich darüber nachdenkt, ein kurzgebratener Quatsch mit doppelter Käsesoße...

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weiterlesen: Gabe gegen Gabe. Felix Philipp Ingolds Lyrik der Moderne

Gabe gegen Gabe. Felix Philipp Ingolds Lyrik der Moderne

Essay

Autor:
Wolfram Malte Fues

 

Gabe gegen Gabe. Felix Philipp Ingolds Lyrik der Moderne

Wo und wie arbeitet ein Lyriker? Einem berühmt berüchtigten Gedicht zufolge geht er, so fernab wie möglich von aller Zivilisation, in Feld und Wald vor sich hin, streng darauf achtend, dass er nichts sucht, damit ihn das, was er nicht sucht, finden und bei der Schreibhand nehmen kann. Wo und wie arbeitet der Lyriker Felix Philipp Ingold? „Der öffentliche Raum ist der Resonanzraum, aus dem ich die ersten noch unverbundenen Daten für mein Schreiben gewinne...

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weiterlesen: Eine Poetikvorlesung von Herta Müller im Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Mit der Schere in der Tasche

Aufsatz

Autor:
Simone Trieder

 

Eine Poetikvorlesung von Herta Müller im Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Ich kannte sie nicht. Hatte gehört, dass sie den Literaturnobelpreis bekommen hat. Der Titel ihres Buches: Atemschaukel. Ach, dachte ich, das ist mir zu konstruiert, so mit Gewalt poetisch. Dennoch freute ich mich, dass eine Frau aus Rumänien mit zweisprachigem Hintergrund, mit den Securitate-Erfahrungen diese Ehrung erfährt. ...

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weiterlesen: Persische Dichtung – neu übersetzt - Im Gespräch mit Ali Ghazanfari

Persische Dichtung – neu übersetzt

Interview

Im Gespräch:
Ali Ghazanfari und Gerrit Wustmann

 

Persische Dichtung – neu übersetzt - Im Gespräch mit Ali Ghazanfari

Ich habe versucht, die richtige Bedeutung der Wörter intensiver und gefühlvoller widerzuspiegeln, weshalb auch fast drei Jahre vergingen, bis sie erschienen. Dazu kam noch ein wichtiges Element. Als ein Dichter, der sowohl persische, als auch deutsche Gedichte schreibt, empfinde ich es als menschliche Aufgabe, zur Intensivierung der bilateralen kulturellen Beziehungen beizutragen, und diese Werke sind unter anderem ein Schritt in diese Richtung...

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weiterlesen: Flanerie für Fortgeschrittene. Kleine Hommage an den Schlenderer

Flanerie für Fortgeschrittene. Kleine Hommage an den Schlenderer

Essay

Autor:
Michael Kohtes

 

Flanerie für Fortgeschrittene. Kleine Hommage an den Schlenderer

Ziellos durch die Straßen einer Großstadt zu schlendern gehört   immer noch zum besten, was einem in diesen elend mobilen Zeiten übrig bleibt. Auf dem schnellsten Weg von A nach B kommen kann schließlich jeder. Entfernungen muss heute niemand mehr zurücklegen – man überwindet sie, und zwar mit jener ewigen Ungeduld, die den Lebensgenuss zur Strecke bringt. Der Schlenderer hingegen hat es weder eilig, noch hat er Ziele. Er lässt sich vom Zufall an die Hand nehmen...

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weiterlesen: Chinesische Gegenwartslyrik

Chinesische Gegenwartslyrik

Aufsatz

Autor:
Heinrich Peuckmann

 

Chinesische Gegenwartslyrik

Wenn in Chinas Schulen Lyrik besprochen wird, sind es meist traditionelle Gedichte aus der Tang- (618 – 907 n. Chr.) und der Song-Dynastie (960 – 1279 n. Chr.). Dabei hätte die chinesische Gegenwartslyrik durchaus Beachtung verdient, hat sie doch in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung genommen. So viel Lyrikbände und Anthologien wie selten zuvor sind im vergangenen Jahrzehnt veröffentlicht worden...

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weiterlesen: Von der Präsenz der Poesie – ein Portrait des Verlags APHAIA

Von der Präsenz der Poesie – ein Portrait des Aphaia Verlags

Aufsatz

Autor:
Frank Milautzcki

 

Von der Präsenz der Poesie – ein Portrait des Verlags APHAIA

Es ist natürlich entscheidend, was wir denken und tun. Und, ob wir wollen oder nicht, unser Tun und unser Nicht-Tun haben Auswirkungen, wirken in die Augenblicke der Welt, weil sie die Summe sind all des Gedachten und aller Taten und sich immer wieder zusammensetzen, neu und verändert. Jeder Moment enthält Möglichkeiten und es liegt ganz genau bei uns, welche davon wir beim Schopf packen und welche wir auslassen und welche wir erst gar nicht sehen...

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weiterlesen: Ben-Witter Preis 2009 für Ulrich Holbein

Ben-Witter Preis 2009 für Ulrich Holbein

Lexikon

 

Ben-Witter Preis 2009 für Ulrich Holbein

Am 23.09.2009 wurde der Ben-Witter Preis an Ulrich Holbein verliehen. Der Preis erinnert an den Journalisten und Autor Ben Witter, der durch seine Prominentenportraits und Spaziergänge mit Prominenten berühmt wurde. Der Preis ehrt in erster Linie geistige Unabhängigkeit und gesellschaftskritischen Humor, Attribute die auch das Werk Witters ausmachen.
Der im Knüllgebirge lebende Ulrich Holbein wurde durch Werke wie "Samthase und Odradek" und "Der belauschte Lärm" bekannt. Beide Prosabände erschienen bei Suhrkamp. Zuletzt erschien "Narratorium" im Ammann Verlag,  in dem Holbein auf 1008 Seiten von Till Eulenspiegel,  Papst Benedikt XVI  bis zu Nina Hagen, quer durch die Jahrhunderte Verwirrte und Erleuchtete  auf Ihre Zukunftsträchtigkeit analysiert. Die Laudatio hielt Ulrich Stock von der Hamburger ZEIT.

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weiterlesen: DAS SCHWINDENDE LICHT DER DEMOKRATIE

Das schwindende Licht der Demokratie

Essay

Autoren:
Arundhati Roy, Übersetzung aus dem Englischen Lilian-Astrid Geese

 

DAS SCHWINDENDE LICHT DER DEMOKRATIE

Noch streiten wir, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, doch sollten wir uns vielleicht einer weiteren Frage stellen: Gibt es ein Leben nach der Demokratie? Und wie wird dieses aussehen? Demokratie meint dabei nicht ein Ideal oder eine Hoffnung. Vielmehr geht es um das Arbeitsmodell: die westliche, liberale Demokratie, ihre Varianten und ihre Realität. Nun denn: Gibt es ein Leben nach der Demokratie?

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weiterlesen: Das Innovationspotenzial der Antipoesie. Zum 95. Geburtstag von Nicanor Parra.

Das Innovationspotenzial der Antipoesie. Zum 95. Geburtstag von Nicanor Parra.

Aufsatz

Autor:
Nils Bernstein

 

Das Innovationspotenzial der Antipoesie. Zum 95. Geburtstag von Nicanor Parra.

Trotz all der Nominierungen ist Nicanor Parra hierzulande wohl längst nicht so bekannt wie sein Landsmann Pablo Neruda, dem die Nobelpreisehrung 1970 zuteil wurde. In Lateinamerika jedoch ist Parra von solchem Einfluss, dass er niemanden gleichgültig lässt. Entweder man verschmäht sein Werk oder aber man erkennt das Poetische seiner ‘Poesie & Antipoesie’, seinem bekanntesten Gedichtband von 1954, und rechnet ihn...

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weiterlesen: Die kleinen Schritte der Poesie - Interview mit dem Lyriker und Herausgeber Axel Kutsch

Die kleinen Schritte der Poesie

Interview

Im Gespräch:
Axel Kutsch und Gerrit Wustmann

 

Die kleinen Schritte der Poesie - Interview mit dem Lyriker und Herausgeber Axel Kutsch

Axel Kutsch gilt als bedeutender Herausgeber von Lyrik in Deutschland. In diesen Tagen erschien mit „Versnetze_zwei“ der Nachfolgeband seines Übersichtswerks über die deutsche Gegenwartslyrik, in dem Poeten aller Generationen eine enorme Vielfalt präsentieren. Im Gespräch gewährt Kutsch Einblick in seine Arbeit, spricht über die deutsche Verlagslandschaft und erklärt...

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weiterlesen: Mein nächtliches Privatkino - eine Live-Vorstellung

Mein nächtliches Privatkino

Prosa

Autor:
Manfred Chobot

 

Mein nächtliches Privatkino - eine Live-Vorstellung

Sommer ist es und heiß ist es auf der Insel Korcula. Das Fenster steht offen. Damit keine Nachtfalter vom Licht angelockt ins Zimmer herein flattern, werden sie von einem grünen Gitter daran gehindert. Jede Nacht eine Live-Vorstellung, wenn ich vor meinem Laptop sitze, um zu arbeiten. In meinem Kino wird allemal geboten: „Gummi-Bärli gehen auf Jagd.“ ...

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weiterlesen: Game over oder Reset? - Der Verlagsumbruch, zwei neue und viele alte Bücher. Ruth Johanna Benrath und Marc Degens weichen ab.

Game over oder Reset?

Aufsatz

Autor:
Daniel Ketteler

 

Game over oder Reset? - Der Verlagsumbruch, zwei neue und viele alte Bücher. Ruth Johanna Benrath und Marc Degens weichen ab.

Ammann und Engeler stellen den Betrieb ein, Kookbooks in Nöten und die Regale voll mit Fun und Fantasy. Dazu die aktuellsten Blut-und-Sperma-Operetten, Tankstellenliteratur nebst den neusten Spiessbürgerlichkeiten irgendeines einsam vor sich hindämmernden, selbsterklärten Kulturchefs. Was ist los in unseren Buchhandlungen? Game over in der Verlagslandschaft? Oder Neustart?...

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weiterlesen: Grundlegendes zur Lyrik der Gegenwart

Grundlegendes zur Lyrik der Gegenwart

Essay

Autor:
Frank Milautzcki

 

Grundlegendes zur Lyrik der Gegenwart

„Auch der Lyriker wird nächstens ein Erkennender sein, ein Kämpfer; einer, der haltbare Grundlagen sucht, um ein Steigen der Glückschancen für Menschen zu berechnen; einer, der für das Fortschreiten der Menschheit morastlosen Boden sucht; jemand, der (ich weiß was ich sage) für die Entwicklung...

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weiterlesen: Die andere Seite der besseren Lebensart

Die andere Seite der besseren Lebensart

Essay

Autor:
Myriam Keil

 

Die andere Seite der besseren Lebensart

Immer schön schauen!

Wenn jemand eine Straße überquert, wird er im Allgemeinen nicht überfahren. Wenn jemand eine Straße überquert und dabei nach links und rechts sieht, hat er sogar noch bessere Chancen....

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weiterlesen: Neues Licht über ollen Schläuchen – Ulrich Holbeins Narratorium

Interview

Im Gespräch:
Ulrich Holbein und Frank Milautzcki

 

Neues Licht über ollen Schläuchen – Ulrich Holbeins Narratorium

Natürlich ist jeder Mensch im Grunde ein Narr, denn  jedes Beharren und Festlegen verliert über eine bestimmte Situation hinaus das Angemessen-Sein und wird zur Narretei. Das Maß, mit dem wir die Welt betrachten, durchdenken, erleben, es ist immer das unsrige, das eigene, das selbst gefundene und es ist in Anbetracht der Unerfaßbarkeit

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weiterlesen: Was bleibt, wird die Zeit bringen – Matthias Kehle blogt in Sachen Lyrik

Was bleibt, wird die Zeit bringen.

Interview

Im Gespräch:
Matthias Kehle und Frank Milautzcki

 

Was bleibt, wird die Zeit bringen – Matthias Kehle blogt in Sachen Lyrik

„Mein erster Versuch als Blogger: Die Suche nach Lyrikblogs. Was gebe ich bei Google ein? Natürlich >Lyrikblog<. Und was finde ich? Lyrikkinderkram. Müll. Nichts...

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